Adobe Photoshop

Anwendungsgebiete

Adobe Photoshop [əˌdoʊbi ˈfəʊtəʊʃɒp] ist ein Bildbearbeitungsprogramm für (vorrangig) Pixelgrafiken des US-amerikanischen Softwarehauses Adobe Systems. Im Bereich der Bildbearbeitung und Druckvorstufe ist das Programm Weltmarktführer und marktbeherrschend.[1][2][3] Photoshop ist Teil der Adobe Creative Cloud, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen, und wie die meisten anderen Anwendungen von Adobe für die Betriebssysteme Mac OS und Windows verfügbar.

Photoshop wird generell als eines der funktionsreichsten Bildbearbeitungsprogramme angesehen. In der bildbearbeitenden Branche (beispielsweise Fotografen, Webdesigner, Werbeagenturen) hat es sich als Industriestandard durchgesetzt. Die meisten Funktionen, die heute regelmäßig in Bildbearbeitungssoftware verwendet werden, wurden ursprünglich in Photoshop erstmals vorgestellt. Auf Grund der hohen Verbreitung der Software wird photoshoppen mittlerweile im Fachjargon als Gattungsname synonym zu computergestützter Bildmanipulation verwendet.

Photoshop wird weltweit von ca. 10 Mio. Benutzern verwendet, etwa 90 % der professionellen Gestalter verwenden diese Software.[4] Laut einer Umfrage im Jahr 2007 mit allerdings nur 500 Teilnehmern benutzen 58 % der Photoshop-Benutzer das Programm als Schwarzkopie. Im gleichen Jahr war Photoshop die vierthäufigste schwarzkopierte Software.[4]

Der Preis von Photoshop ist nominell in den letzten 25 Jahren fast gleich geblieben; aufgrund der Inflation ist der Wert neuer Versionen im Lauf der Jahre aber de facto gesunken: Die Version 1 aus dem Jahr 1990 kostete 895 Dollar (entspricht inflationsbereinigt heute 1.621 Dollar), CS5 kostet 699 Dollar und in der „Extended“-Version 999 Dollar. Adobe führte günstigere Endverbraucher-Ausgaben ein, zuerst als Photoshop LT, dann mit dem Namen Adobe Photoshop Elements, deren Funktionen für die Belange von Heimanwendern optimiert wurden. Gegenüber den teureren und umfangreicheren Versionen von Photoshop wurden Funktionen entfernt, die eher im professionellen Bereich Anwendung finden. So fehlen wie bei den meisten Konkurrenzprodukten – der CMYK-Farbmodellmodus oder die Möglichkeit zum Bearbeiten von Bildern in einer Farbtiefe von 48 Bit. Sie sind für Webgestaltung sowie Nachbearbeitung von Bildern aus Digitalkameras gedacht. Speziell auf einfachere Bedienung ausgerichtete Funktionen wie Dateibrowser mit erweiterten Möglichkeiten, Rote-Augen-Werkzeug oder Sofort-Reparatur-Pinsel, waren zunächst in Photoshop Elements zu finden, bevor sie dann auch im leistungsstärkeren Photoshop CS2 zur Verfügung standen. Die Elements-Ausgabe wird oft zusammen mit Digitalkameras oder Scannern ausgeliefert.

Weiter gab es von den Photoshopversionen 2 bis 5 Ausgaben mit den Buchstaben LE für Limited Edition, die, ähnlich dem jetzigen Photoshop Elements, gegenüber Photoshop CS eine funktionell eingeschränkte Variante des Programms darstellten.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Photoshop

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